Neustadt in Sachsen, 09. Februar 2017

Programm "Brücken in die Zukunft" - Staatssekretär Wolff übergab drei Förderbescheide

Die Stadt Neustadt in Sachsen erhielt gestern fast 537.000 EUR Fördermittel aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“. Die drei Förderbescheide übergab der Umweltstaatssekretär Herbert Wolff am 8. Februar 2017 persönlich an Bürgermeister Peter Mühle.

Knapp 143.0000 EUR werden für die Außenanlagen und zur Gestaltung des Hofbereiches der Evang. Grundschule im Ortsteil Langburkersdorf verwendet. Mit etwa 295.000 EUR unterstützt der Freistaat die umfangreiche Sanierung der Schulsporthalle im Ortsteil Niederottendorf. Dazu gehören die Sanierung der Wände, die Erneuerung der Bodenbeläge in den Umkleideräumen und der Fliesenbeläge in den Sanitärräumen. Darüber hinaus wird das Heizungssystem modernisiert und der Brandschutz sichergestellt. Der dritte Fördermittelbescheid beinhaltet knapp 100.000 EUR Finanzhilfen für die Sanierung des Rathauses. „Mit dem Rathaus wird ein stadtbildprägendes Gebäude instandgesetzt und für die Zukunft fit gemacht", sagte Staatssekretär Herbert Wolff. Es werden die haustechnischen Anlagen, wie das Heizungssystem und die Brandmeldeanlage sowie die Telefonanlage und des Zeiterfassungssystem für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, erneuert. Zur Übergabe des Fördermittelbescheids waren neben Bürgermeister Peter Mühle der Bundestagsab-geordnete Klaus Brähmig und der Landtagsabgeordnete Jens Michel mit anwesend.

Insgesamt wurden durch die Stadt zehn Maßnahmen im Rahmen dieses Förderprogramms beantragt, die bereits bestätigt sind. So gehört auch die Sanierung der Fassade des Anbaus der Friedrich-Schiller-Oberschule dazu. Den Förderbescheid erhielt die Stadt bereits im Dezember 2016 durch Kultusministerin Brunhild Kurth. Auf der weiteren Agenda stehen Maßnahmen bei den Kitas „Knirpsenland“, „Sonnenland“ und „Unterm Himmelszelt“, der Turnhalle im Ortsteil Polenz sowie bei dem Gemeindezentrum im Ortsteil Rückersdorf.

Das Programm „Brücken in die Zukunft" wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen EUR ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Etwa 156 Millionen EUR des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes, jeweils 322 Millionen EUR vom Freistaat und von der kommunalen Seite. Ergänzend werden Landesmittel eingesetzt. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent können Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht werden. Insgesamt haben die sächsischen Kommunen 2.200 Projekte beantragt, die sie mit Hilfe des Programms „Brücken in die Zukunft“' umsetzen wollen. Mehr als die Hälfte davon, betreffen, wie auch in unserer Stadt, Bereiche im Schulhausbau und Kindertagesstätten.

Förderbescheidübergabe Staatssekretär Wolff

Umweltstaatssekretär Herbert Wolff übergab Bürgermeister Peter Mühle die drei Förderbescheide, v. l. Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig, Umweltstaatssekretär Herbert Wolff, Bürgermeister Peter Mühle und Landtagsabgeordneter Jens Michel


zurück

 
BürgerserviceVeranstaltungenFacebookStartseite