Neustadt in Sachsen, 13. Mai 2018

„Auferstanden aus Ruinen“ - Die Wiederbebauung des Neustädter Marktes nach 1945

Im Mai 1945, kurz nach dem offiziellen Kriegsende, wurden in Neustadt in Sachsen mehr als 60 Häuser ein Raub der Flammen. Grund dafür war ein Beschuss der nach Neustadt zurück kehrenden polnischen Armee. Vor allem der Markt und die anliegenden Gassen und Straßen waren stark davon betroffen.

Viele Neustädter kennen die Fotografien der Ruinen auf dem Markt. Weniger bekannt ist dagegen jedoch, wie der Wiederaufbau begann und welche Architekten dahinter standen.

Daniel Fischer, ein Dresdner, forscht seit nunmehr sechs Jahren zu diesem Thema. Er sprach mit den noch lebenden Architekten, suchte in Archiven, studierte Bauzeichnungen und besuchte Zeitzeugen. Entstanden aus dieser umfangreichen Arbeit ist nun eine Ausstellung, die sich dem Thema der Wiederbebauung des Neustädter Marktes widmet. An einzelnen markanten Gebäuden des Marktes erzählt er die Geschichte der Häuser, zeigt den Vorkriegszustand, die Ruinen nach der Brandstiftung im Frühjahr 1945 und schließlich die wiederaufgebauten Gebäude.
Aufgegriffen sind unter anderem die Stadt-Apotheke, das Sängerheim, die Buchhandlung Born, das damalige Hotel „Zum Stern“ und natürlich das Café Wochenpost.
Diesem widmet sich Daniel Fischer im besonderen Maße.

Leihgaben von Neustädtern, Dokumente sowie Gegenstände aus dem Bestand des Stadtmuseums und umfangreiches Bildmaterial zeigen das Besondere dieser Zeit, als Neustadt wieder zu einem wachsenden und lebendigem Städtchen aufblühte.

Neustadt nach 1945

Besuchen Sie diese interessante Ausstellung im Stadtmuseum Neustadt in Sachsen, die bis zum12.08.2018 für Sie geöffnet ist. Das Stadtmusem ist immer von Dienstag bis Donnerstag, 09:30 bis 16:00, Freitag von 09:30 bis 14:00 und Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr für Sie da.


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